AGB`s von easysummer Jugendreisen und Partyreisen

easysummer Jugendreisen informiert über die AGB`s von Partyreisen und Abireisen!

Allgemeine Reisevertragsbedingungen der Firma FUNACT GmbH für Buchungen über das Onlinetool von easysummer Jugendreisen.

Sofern im Einzelfall nicht etwas anderes vereinbart ist, gelten die nachstehenden allgemeinen Reisevertragsbedingungen für alle Reiseverträge, die über easysummer.de gebucht werden. Gegenstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen des Kunden wird widersprochen.


1. Vertragsschluss

1.1. Mit der Buchung zu einer von FUNACT angebotenen Reise bietet der Kunde FUNACT den Abschluss eines Reisevertrages verbindlich an. Erfolgt die Buchung über die Internetseite von easy-summer.de erhält der Kunde an seine von ihm angegebene E-Mail-Adresse eine automatisierte Bestätigungs-eMail. Mit dieser eMail kommt noch kein Vertrag zu Stande, es sei denn der Vertragsschluss wird in der eMail ausdrücklich bestätigt. Der Vertrag kommt zu Stande mit dem Zugang der Annahmeerklärung von FUNACT beim Kunden. Angebot und Annahme bedürfen keiner bestimmten Form.

1.2. Der Abschluss eines Reisevertrages ist grundsätzlich nur durch Erwachsene möglich. Jugendliche ab 16 können ausnahmsweise nach vorheriger Absprache bei FUNACT buchen, benötigen hierfür aber die Einwilligung ihrer Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten. Die Eltern oder sonstigen Erziehungsberechtigten sollen der Einwilligung eine Fotokopie ihres Personalausweises beifügen. Die Teilnahme an den über easysummer.de angebotenen Jugendreisen ist ab 16 möglich. Auch dafür ist eine Einwilligung der Erziehungsberechtigten notwendig.

1.3. Weicht die Annahmeerklärung von FUNACT vom Inhalt der vom Kunden gesendeten Buchung ab, so liegt hierin ein neues Angebot von FUNACT an den Kunden. FUNACT wird auf Abweichungen deutlich hinweisen. Dieses neue Angebot kann ausdrücklich oder durch schlüssige Handlung (z.B. Anzahlung auf den Reisepreis) angenommen werden.

1.4. Bucht ein Kunde für mehrere Reiseteilnehmer, so muss er von diesen dazu bevollmächtigt sein.


2. Reisepreis

2.1. Nach Vertragsschluss erhält der Kunde den nach § 651k BGB erforderlichen Sicherungsschein, der den Reisepreis des Kunden gegen eine Insolvenz des Veranstalters absichert. Mit Erhalt des Sicherungsscheines wird eine Anzahlung auf den Reisepreis fällig. Wenn bei der gebuchten Reise keine Anzahlung gesondert ausgewiesen ist, beträgt die Anzahlung 20 % des Gesamtreisepreises.

2.2. Die Restzahlung ist, soweit sich nicht aus den Bedingungen der Reise etwas anderes ergibt, bis 30 Tage vor Reiseantritt zu zahlen.

2.3. Wenn die Zahlungen nicht zu den vereinbarten Terminen geleistet werden, ist FUNACT berechtigt, eine Mahnpauschale in Höhe von € 5,- anzusetzen. Der Kunde ist in diesem Fall berechtigt, einen niedrigeren Schaden nachzuweisen, FUNACT ist berechtigt, einen höheren Schaden nachzuweisen.

2.4. Preisänderungen sind nach Abschluss des Reisevertrages im Falle der Erhöhung der Beförderungskosten oder der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Fluggebühren in dem Umfang möglich, wie sich die Erhöhung der Beförderungskosten oder Abgaben für bestimmte Leistungen pro Kopf bzw. Sitzplatz auf den Reisepreis auswirkt, wenn zwischen dem Abschluss des Reisevertrags und dem vereinbarten Reiseantritt mehr als 4 Monate liegen.


3. Rücktritt, Storno und Umbuchung der Kunden

3.1. Der Kunde kann vor Reisebeginn zurücktreten. Die Verpflichtung zur Zahlung des Reisepreises entfällt damit, ggf. auch nachträglich. FUNACT kann in diesem Fall jedoch eine angemessene Entschädigung verlangen. Die Höhe der Entschädigung bestimmt sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von FUNACT ersparten Aufwendungen sowie ggf. dessen, was FUNACT durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.

3.2. Im Falle von Flugreisen wird darauf hingewiesen, dass die Luftfahrtunternehmen üblicherweise 100 % des Flugpreises (abzüglich bestimmter Steuern und Gebühren) bei Stornierung berechnen. Da die Umbuchungs- und Stornogebühren je nach Leistungsträger variieren, empfiehlt FUNACT dem Kunden sich vorher über mögliche Kosten zu informieren bei der Airline.

3.3. Dem Kunden wird empfohlen, eine Reiserücktrittskostenversicherung und eine Versicherung zur Deckung der Rückführungskosten bei Unfall oder Krankheit abzuschließen.

3.4. Ersatzperson: Bis zum Reisebeginn kann der Kunde verlangen, dass der gebuchte Teilnehmer durch einen Dritten ersetzt wird. FUNACT kann dem Wechsel des Teilnehmers widersprechen, wenn die gewünschte Ersatzperson den besonderen Reiseerfordernissen nicht genügt oder seiner Teilnahme gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen. Tritt eine Ersatzperson in den Vertrag ein, so haften diese und der ursprüngliche Kunde FUNACT als Gesamtschuldner für den Reisepreis und die durch den Eintritt der Ersatzperson entstehenden Mehrkosten.


4. Beschränkung der Haftung

FUNACT haftet nur für eigenes Verschulden. Dies gilt insbesondere, wenn Leistungen Dritter an den Kunden oder Reiseteilnehmer lediglich vermittelt werden.


5. Recht auf außerordentliche Kündigung

5.1. Sowohl dem Kunden als auch FUNACT bleibt das Recht auf außerordentliche Kündigung vorbehalten, wenn die jeweils andere Vertragspartei ihre Pflichten so gröblich verletzt, dass eine Fortsetzung des Vertrages unzumutbar ist.

5.2. FUNACT bleibt das Recht zur fristlosen Kündigung insbesondere dann vorbehalten, wenn der Kunde sich mit den Zahlungen in Verzug befindet und trotz Aufforderung nicht leistet. Im Falle der Stornierung der Reise durch FUNACT in Folge des Zahlungsverzuges gelten die § 3.1 und 3.2 sinngemäß.

5.3. FUNACT ist ferner dann zur fristlosen Kündigung und zum Ausschluss des Kunden von der Reise berechtigt, wenn der Kunde sich auf der Reise für FUNACT oder die anderen Teilnehmer unzumutbar beträgt. FUNACT erwartet insbesondere, dass der Teilnehmer die Sitten, Gebräuche und Gesetze der jeweiligen Aufenthaltsorte respektiert. FUNACT wird dem Kunden bei leichten bis mittelschweren Verstößen einen Hinweis mit Ausschlussdrohung erteilen. Stellt der Teilnehmer sein Verhalten dann nicht ab, ist FUNACT zum Ausschluss berechtigt. Bei groben Verstößen (z.B. Straftaten, wie vorsätzliche Körperverletzung, Diebstahl, Betäubungsmitteldelikte, Sexualdelikte, mutwillige Sachbeschädigung) ist FUNACT zum sofortigen Ausschluss berechtigt. Durch den Kunden in diesem Zusammenhang schuldhaft verursachte Kosten gehen zu Lasten des Kunden.


6. Anwendbares Recht

6.1. Auf alle Verträge ist deutsches Recht anwendbar, es sei denn, dem Kunden würde durch diese Rechtswahl der Schutz entzogen, der ihm durch diejenigen Bestimmungen gewährt wird, von denen nach dem Recht des Staates, in dem er seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, nicht durch Vereinbarung abgewichen werden darf.